Forum Arbeit Luzern, 18. Oktober 2017

«Wenn ich gross bin, werde ich …»

Jeder hatte als Kind einen Traumberuf – heute schmunzelt man vielleicht über die damaligen Träume. Zu Unrecht. Längst ist bewiesen, dass sich der Kampf um die Verwirklichung der eigenen Berufsträume mehrfach auszahlt.

Hirnforscher Lutz Jäncke zeigt: effizient und zufrieden arbeiten kann nur, wer liebt, was er tut. Alles andere vermindert die Arbeitsqualität und gefährdet sogar die Gesundheit.

Traumberufe müssen keine Träume bleiben. Am Forum Arbeit erzählen zwei Menschen über ihren ganz eigenen Traumberuf und wie sie ihn erreicht haben. Stefan Bucheli arbeitet seit 20 Jahren als Helikopterpilot. Für die Rega hebt er tagtäglich ab und rettet Menschenleben – ein Beruf zwischen Faszination und stetiger Risikoabwägung. Wenige Meter unter dem Boden arbeitet gleichzeitig Walter Scheuber. Er ist einer von zwölf Kanalreinigungsarbeitern der Stadt Luzern und hat täglich mit Abwasser und Fäkalien zu tun. Keiner kennt das verzweigte Kanalisationssystem und dessen Geheimnisse besser als er. Was für andere ein Alptraum ist, ist für Walter Scheuber ein Traumberuf.

Zwei Menschen – zwei Geschichten – zwei Traumberufe. Wir freuen uns, Sie am Mittwoch, 18. Oktober 2017 im Verkehrshaus der Schweiz, Conference Center, zu begrüssen.

Programm


Zeit Programminhalte
16.30 Uhr
Empfang der Gäste im Verkehrshaus, Conference Center
17.00 Uhr

Eröffnung durch Martin Bucherer, Leiter Dienststelle Wirtschaft und Arbeit

Begrüssung durch Guido Graf, Regierungspräsident / Vorsteher Gesundheits- & Sozialdepartement

«Achtung Gefahr! Warum unser Gehirn groundet, wenn wir beruflich das Falsche tun!»
Referat von Lutz Jäncke, Neuropsychologe und kognitiver Neurowissenschaftler, Universität Zürich

Podiumsdiskussion: «Traumberufe zwischen Himmel und Untergrund.»

Es diskutieren:

  • Stefan Bucheli, Helikopterpilot Rega
  • Walter Scheuber, Kanalisationsreiniger Stadt Luzern

Moderation: Simon Kopp, Moderator und Medientrainer Deicher | Kopp Kommunikation

18.15 Uhr
Apéro riche