Industrie- und Gewerbeaufsicht (IGA)

Die IGA betreut im Kanton Luzern rund 200`000 Beschäftigte und 21'600 Betriebe.

Der Schwerpunkt ihrer Aufsichtstätigkeit liegt in folgenden drei Bereichen:

  • Bereich Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit
    Betriebsunfälle und Berufskrankheiten verursachen, nebst der persönlichen Betroffenheit, jährlich direkte und indirekte Kosten in Milliardenhöhe und damit volkswirtschaftlich beträchtlichen Schaden.

    Die IGA beaufsichtigt den durch die Arbeits- und Unfallversicherungsgesetze geregelten öffentlich-rechtlichen Arbeitnehmerschutz und damit verbunden die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitenden.

    Im Vordergrund steht die Prävention: die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten durch Kontrollen, Begutachtungen, Bewilligungen. Die IGA berät Unternehmen und deren Angestellte, Bauherren und verschiedene Behörden. Sie setzt dabei vor allem auf Kooperation und Zielvereinbarungen.

  • Bereich Flankierende Massnahmen zum freien Personenverkehr CH–EU
    Mit flankierenden Massnahmen soll verhindert werden, dass es auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu Lohn- und Sozialdumping kommt und Unternehmen sich dadurch ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile verschaffen.

    Die IGA bearbeitet die eingehenden Meldungen und wertet sie aus. Sie betreut die Geschäftsstelle der tripartiten Kommission TKA und führt in deren Auftrag systematisch Kontrollen vor Ort durch.

  • Bereich Schwarzarbeit
    Im Kanton Luzern ist die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira), Abteilung Industrie- und Gewerbeaufsicht (IGA), das Kontrollorgan (KKO) nach dem Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit.

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