Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit – gesetzlich geregelt

Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz heisst vor allem:

  • Gesundheitsvorsorge und
  • Unfallverhütung bzw. Arbeitssicherheit.

Beides basiert auf den Bundesgesetzen über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) sowie über die Unfallversicherung (Unfallversicherungsgesetz). In den gesetzlichen Verordnungen werden die technischen, organisatorischen und personellen Vorkehrungen geregelt, und damit eine ganzheitliche Erfassung der Problematik sichergestellt.

Zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmenden sind Massnahmen zu treffen, die

  • nach der Erfahrung notwendig,
  • nach dem Stande der Technik anwendbar und
  • den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind.

Die betrieblichen Einrichtungen und die Arbeitsabläufe sind so zu gestalten, dass die Arbeitnehmenden weder gesundheitlich gefährdet noch überbeansprucht werden.

Das umfasst unter anderem auch psychosoziale Belastungen wie Burn-Out, Stress und Mobbing.

Pflichten

Die Pflichten der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden sind in der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz unter Artikel 2, 3 und 10 sowie im Unfallversicherungsgesetz unter Art. 82 festgehalten.

Mitspracherecht

Gemäss Art.10 Mitwirkungsgesetz sowie Art. 48 Arbeitsgesetz haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bzw. deren Vertretungen in allen Fragen des Gesundheitsschutzes und der Organisation der Arbeitszeit ein Mitspracherecht.

Kontakt