Psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz

Der Arbeitgebende muss dafür sorgen, dass die physische und psychische Integrität der Arbeitnehmenden gewahrt bleibt, was auch die Achtung ihrer Persönlichkeit einschliesst. Eingriffe in die persönliche Integrität sind zum Beispiel: sexuelle Belästigung, Mobbing, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder der Religion.

Sie werden gemobbt:
Mobbing (aus dem Englischen "to mob" = anpöbeln, schikanieren) bedeutet: Sie werden am Arbeitsplatz von Vorgesetzten oder Mitarbeitenden wiederholt und über längere Zeit schikaniert, belästigt, beleidigt oder ausgegrenzt. Dagegen sind einmalige Vorfälle kein Mobbing. Auch kann man nicht von Mobbing sprechen, wenn zwei etwa gleich starke Parteien in Konflikt geraten.

Sie werden sexuell belästigt:
Mitarbeitende oder Vorgesetzte belästigen Sie sexuell mit Worten, Bildern oder körperlich und verletzen damit Ihre persönliche Integrität.

Sie sind gestresst:
Sie können sich am Abend nicht mehr entspannen, Sie wissen nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht, weil die Anforderungen und Aufgaben Sie zu erdrücken drohen? Das sind deutliche Anzeichen für eine Überbeanspruchung. Stress ist ein Zustand unangenehmer Dauererregung und Anspannung, hervorgerufen durch eine Aufgabe oder Anforderung, von der Sie nicht wissen, ob Sie sie tatsächlich bewältigen können.

Nehmen Sie Kontakt auf mit unseren Fachleuten des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit der Abteilung Industrie- und Gewerbeaufsicht (IGA).

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