Einstufung der Betriebe gemäss ASA-Richtlinie

Die Umsetzung der ASA-Richtline erfolgt angepasst an die Grösse des Betriebes und die auftretenden Gefährdungen. Zu diesem Zweck werden vier Kategorien von Betrieben unterschieden:

3.1 Betriebe mit besonderen Gefährdungen und mit 10 oder mehr Mitarbeitenden
3.2 Betriebe mit besonderen Gefährdungen und mit weniger als 10 Mitarbeitenden
3.3 Betriebe ohne besondere Gefährdungen und mit 50 oder mehr Mitarbeitenden
3.4 Betriebe ohne besondere Gefährdungen und mit weniger als 50 Mitarbeitenden

Mit dieser Unterscheidung wird gewährleistet, dass die Anforderungen an das Sicherheitssystem an die effektiven Verhältnisse im Betrieb angepasst werden kann.

Was sind besondere Gefährdungen?

Als besondere Gefährdungen gelten zum Beispiel besondere Arbeitsplatzverhältnisse, Brand- und Explosionsgefährdungen, chemische und biologische Einwirkungen oder spezielle physikalische Einwirkungen. Betriebe mit einem Nettoprämiensatz der Berufsunfallversicherung von 0.5% und mehr der Lohnsumme haben in der Regel besondere Gefährdungen. Massgebend ist die Liste im Anhang 1 der Richtlinie.

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