Umsetzung der ASA-Richtlinie – angepasst an die betrieblichen Verhältnisse

Die Umsetzung der ASA-Richtline kann durch Teilnahme an einer überbetrieblichen Lösung (Branchen-, Betriebsgruppen- oder Modelllösung) oder durch ein individuell ausgearbeitetes System erfolgen. Die Hauptanforderungen sind in Abhängigkeit der Einstufung des Betriebes in die Betriebskategorien definiert.

Betriebe der Kategorie 3.1 weisen den Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit und das Sicherheitssystem und die Sicherheitsorganisation nach.
Betriebe der Kategorie 3.2 weisen den Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit mit einfachen Mitteln nach.
Betriebe der Kategorie 3.3 weisen das Sicherheitssystem und die Sicherheitsorganisation nach. Der Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit ist freiwillig.
Betriebe der Kategorie 3.4 ziehen Spezialisten der Arbeitssicherheit freiwillig bei.

Wie kann der Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit erfolgen?

Der Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit muss nicht zwingend unmittelbar (durch Beschäftigung im Betrieb oder durch einen direkten Auftrag) erfolgen. Ein Beizug kann auch mittelbar durch Anschluss an eine überbetriebliche Lösung oder durch die Umsetzung von Unterlagen, welche durch Spezialisten der Arbeitssicherheit entwickelt wurden (z. Bsp. Checklisten), erfolgen.

Entscheidend ist, dass dem Betrieb das notwendige Fachwissen zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes zur Verfügung steht.

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