Geltendmachung – innerhalb von drei Monaten!

Die Kurzarbeitentschädigung muss innerhalb dreier Monate nach Ende des Monats, während welchem Kurzarbeit geleistet wurde, bei der gewählten Arbeitslosenkasse geltend gemacht werden. Dies gilt auch dann, wenn noch keine Bewilligung der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira), Stab Recht, vorliegt oder Einsprache gegen den Entscheid der Dienststelle wira erhoben wurde. Verspätet geltend gemachte Ansprüche werden nicht mehr bezahlt.

Zur Geltendmachung gehören die Formulare:

  • Antrag auf Kurzarbeitentschädigung
  • Abrechnung von Kurzarbeit
  • Rapport über die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden
    (unterschriftlich bestätigt durch die betroffenen Mitarbeitenden)
  • Zustimmung zur Kurzarbeit der Mitarbeitenden.

Weiter einzureichen sind:

  • ein Arbeitszeitkalender des laufenden Jahres
  • die Anstellungsbedingungen und Lohnlisten der betroffenen Mitarbeitenden
  • ein aktueller Handelsregisterauszug.

Die Kasse prüft die weiteren Anspruchsvoraussetzungen und berechnet anhand der Unterlagen den Umfang der Kurzarbeitentschädigung. Diese wird danach an den Arbeitgebenden ausbezahlt, vorausgesetzt, er ist seiner Lohnzahlungspflicht bisher ordnungsgemäss nachgekommen.

Unter der Internet-Adresse www.treffpunkt-arbeit.ch stehen kostenlos diverse Excel-Dateien zur Verfügung.

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