Weiterbildung

Betriebe oder Betriebsabteilungen, welche sich in Kurzarbeit befinden, haben die Möglichkeit, in der freigewordenen Zeit Weiterbildungen für betroffene Angestellte zu organisieren. Die für die Weiterbildung benötigte Zeit kann bei gegebenen Voraussetzungen als anrechenbarer Arbeitsausfall abgerechnet werden.

Voraussetzungen

Der Weiterbildung kann zugestimmt werden, wenn sie:

  • Fertigkeiten oder Kenntnisse vermittelt, die den Arbeitnehmenden auch bei einem Stellenwechsel nützlich sein können oder die zur Erhaltung ihres gegenwärtigen Arbeitsplatzes unerlässlich sind;
  • durch sachkundige Personen nach einem zum voraus festgelegten Programm durchgeführt wird;
  • von der üblichen Tätigkeit im Betrieb klar getrennt ist;
  • nicht im alleinigen oder überwiegenden Interesse des Arbeitgebers liegt.

Voranmeldung der Weiterbildung

Das Gesuch muss 10 Tage vor Beginn der Weiterbildung schriftlich zusammen mit den folgenden Unterlagen bei der Dienststelle wira, Stab Recht eingereicht werden:

  • Detaillierte Angaben über die Weiterbildung (Inhalt, Ziele etc.);
  • Daten und Dauer der Weiterbildung bzw. der betrieblichen Standortbestimmung;
  • Liste der Teilnehmer/innen.