Umfang der Entschädigung – zweijährige Rahmenfrist beachten!

Die Schlechtwetterentschädigung beträgt 80 % des anrechenbaren Verdienstausfalles. CHF 12'350.– ist zurzeit der Höchstbetrag des versicherten Verdienstes (Stand 01.01.2016).

Von jedem abgerechneten Monat muss die Firma zwei bis drei Tage der ausgefallenen Zeit selber übernehmen (Karenzzeit). Dieser „Selbstbehalt“ darf nicht den Mitarbeitenden verrechnet werden. Dies unabhängig davon, ob nur an einzelnen Tagen oder während des ganzen Monats nicht gearbeitet werden konnte. Entschädigt werden nur ganze oder halbe Ausfallstage. Ein stundenweiser wetterbedingter Ausfall wird nicht entschädigt.

Mit der Auszahlung des ersten Schlechtwettermonats beginnt eine zweijährige Rahmenfrist zu laufen.

  • Innerhalb der Rahmenfrist werden höchstens 6 Abrechnungsperioden ausbezahlt. Eine Abrechnungsperiode umfasst einen Monat.
      
  • Werden im gleichen Monat Kurzarbeit- und Schlechtwetterentschädigung ausbezahlt, so gilt dies als eine Abrechnungsperiode.
      
  • Im Normalfall werden Monate mit Kurzarbeitentschädigung und Monate mit Schlechtwetterentschädigung je einzeln zusammengerechnet, um den Höchstanspruch von 12 (Kurzarbeit) resp. 6 (Schlechtwetter) Abrechnungsperioden innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist je separat zu ermitteln.